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Ihr Spezialist für Wärmedämmverbundsystemeim Raum Bremen

Mit einem handwerklich einwandfrei ausgeführten Wärmedämmverbundsystem bieten sich Ihnen wirtschaftliche und ökologische Vorteile. Denn beim Heizen bzw. Kühlen können mit einem optimal auf Ihr Objekt abgestimmten Dämmsystem bis zu 60 % Energieeinsparungen erzielt und gleichzeitig CO2-Emissionen gesenkt werden. Weitere vorteilhafte Begleiterscheinungen sind unter anderem die Verhinderung von Schimmelbildung und eine nachhaltige Wertsteigerung der gesamten Immobilie.

Damit ein WDVS seinen Zweck voll und ganz erfüllen kann, gilt es im Vorfeld eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen:

  • Wie bekommt man das System schlagregendicht?
  • Wie führt man die Details aus?
  • Welche Bereiche werden gedämmt?
  • Welches Dämmmaterial wird verarbeitet?
  • Welche Dämmstoffstärke ist erforderlich?
  • Sind die Fassadenflächen überhaupt für ein WDVS geeignet?
  • Besteht die Gefahr von Kondensatbildung durch Hohlschichten?
  • Wie steht es mit dem Brandschutz, auch in Bezug zu Nachbargebäuden?

Und auch am Gebäude selbst gibt es so einiges zu beachten:

  • Reichen die Dachüberstände aus?
  • Müssen Fensterbänke geändert oder erneuert werden?
  • Wie tief in die Erde muss gedämmt werden?
  • Was ist mit Bauteilen am Gebäude wie Dachrinnen, Fallrohre, Geländer usw. ?
  • Wer nimmt die Pflasterung auf und was genau muss geändert werden?
  • Wie verschiebt sich der Taupunkt?
  • Was gibt es bei der Energieeinsparverordnung der jeweiligen Landesbauordnung zu beachten?

Ergänzende Gedanken

"Planung WDVS", ein paar Gedanken von Alfred Jauernig, Assistent der Geschäftsführung

Und dann bedenken Sie bitte, dass Ihren Wohnhaus ja ursprünglich einmal ein durchdachtes architektonisches Konzept zugrunde lag. In das Sie jetzt ganz massiv eingreifen wollen. Fensterleibungen und Wände werden optisch und funktional verändert. Wie verschiebt sich der Taupunkt? Was ist nach der Energieeinsparverordnung und nach der Landesbauordnung zu beachten?

Welches Gewerk ist für welche Arbeiten zuständig? In welcher Reihenfolge beauftrage und wie koordiniere ich die Gewerke? Was ist nach der VOB Nebenleistung des Gewerks und was muss ich zusätzlich beauftragen?

Und das sind nur ein paar Beispiele. In der Praxis ist natürlich meistens noch wesentlich mehr zu beachten.

Alles kein Problem? Okay, dann sich vermutlich selbst Architekt, Bautechniker oder ein sehr erfahrener Handwerksmeister. Aber was machen Sie, wenn Sie dies nicht alles können?

Es gibt natürlich verschiedene Lösungen. Und Sie müssen für sich selbst entscheiden, welche Sie bevorzugen:

Sie können einen erfahrenen Handwerker für Wärmedämm-Verbundsysteme um ein Angebot bitten. Wenn Sie Glück haben, wird der in seinem Angebot auflisten, was alles bauseits an Vorleistungen notwendig ist. Oder diese über Subunternehmer anbieten, um daran zusätzlich zu verdienen. Oder nur sein Gewerk anbieten - und Sie stehen mit dem "Rest" allein da. Und ob er Brandschutz, Landesbauordnung, Beurteilung des Taupunkts, Wahl der richtigen Dämmstoffstärke und vieles mehr beherrscht, sehen Sie dann irgendwann. Kann klappen - muss aber nicht!

Sie fragen einen Bauunternehmer. Es gibt viele kleine, flexible Bauunternehmer die solche Aufträge gerne ausführen. Aber auch viele der mittelgroßen und großen Bauunternehmen haben eine "Reparaturabteilung", "Privatkunden-Abteilung" oder "Sanierungsabteilung". Hier steht natürlich die Bauleistung im Mittelpunkt. Die Ausführung erfolgt häufig auch mit Hilfe von Subunternehmern, die dann im Auftrag des Bauunternehmens tätig werden. Einige Bauunternehmen sind auch bei der Planung wirklich richtig gut, haben erfahrenes Personal und gute Beratung.

Eine in der Praxis sehr gute Lösung kann es sein, einen Architekten hinzuzuziehen. Da gibt es einen wesentlichen Unterschied zu den beiden vorherigen Lösungen. Natürlich kostet ein Architekt Geld. Aber Sie wissen, wieviel Sie zahlen. Das der Handwerksmeister oder der Bauunternehmer an Ihren Subunternehmern verdienen, ist natürlich völlig legitim. Sie tragen ja auch das Ausführungsrisiko und übernehmen die Gewährleistung. Der Architekt verdient jedoch nicht an den Subunternehmern. Damit wird das Bauvorhaben für Sie transparenter. Die Kosten für Planung, Bauleitung usw. werden nicht in anderen Positionen "versteckt" und verrechnet.

Und in vielen Fällen sparen Sie auch bei der Betreuung durch den Architekten. Wenn dieser die Leistungen ausschreibt, mehrere Firmen zur Angebotsabgabe auffordert und die Rechnungen prüft. Und am Bau schaut, was die Firmen da eigentlich machen. Es gibt viele engagierte Architektinnen und Architekten, die gerne auch private Kunden betreuen. Und auch die großen Architekturbüros haben häufig spezielle Mitarbeiter hierfür.

Abschließend sei noch der Sonderfall der Energieberater erwähnt. Häufig sind dies gut ausgebildete Fachkräfte, in einigen Fällen auch Architekten, die sich zusätzlich fortgebildet haben. Aber es ist nach unserem Kenntnisstand keine geschützte Bezeichnung, so dass es durchaus angebracht sein kann, nachzufragen, worin die Beratungskompetenz begründet ist.

Wenn Sie eine Wärmedämmung an Ihren Haus ausführen lassen, so geht es um relativ viel Geld. Das ist nicht so, wie "mal eben eine Tube Zahnpasta kaufen", sondern es geht um Größenordnungen wie bei der Anschaffung eines Autos. Daher ist es durchaus legitim, sich gut zu überlegen, wem man dieses Projekt anvertraut.

Selbstverständlich gibt es noch zahlreichere weitere Fragen und Aspekte, die zu berücksichtigen sind. Gleichzeitig ist die nachträgliche Dämmung an einem Gebäude eine nicht gerade kleine finanzielle Investition – aus unserer langjährigen Erfahrung in der Praxis heraus empfehlen wir deshalb, die Planung eines WDVS einem absoluten Profi wie etwa einem Architekten anzuvertrauen. Bei Bedarf übernehmen wir von der System Bau Betrieb GmbH dann die anschließende praktische Ausführung.

Eine Frage, die wir immer wieder hören, ist folgende: „Was kostet ein WDVS eigentlich?“ Einige Gedanken dazu haben wir hier für Sie ausgeführt.

System Bau Betrieb GmbH – die Profis in Sachen WDVS

Wenn die Planung abgeschlossen ist und wir den Auftrag erhalten haben, geht es für uns mit der Arbeit am Objekt los. Wir verarbeiten ausschließlich hochwertige, ökologisch unbedenkliche Materialien und Dämmstoffe von führenden Herstellern wie beispielsweise STO, BRILLUX oder KNAUF – Qualitätsprodukte, mit denen wir bei bisher durch uns realisierten Projekten hervorragende Erfahrungen machen konnten.

Neben der absolut fachgerechten Durchführung sämtlicher Arbeitsschritte ist auch die Detailgestaltung für den funktionellen und optischen Erfolg des Wärmedämmverbundsystems entscheidend – Ideenreichtum, Kreativität und technisches Wissen sind daher in unserem Team Voraussetzung.

Optimale Dämmlösungen, auch für Kellerdecken und Tiefgaragen

Ergänzend zu zuverlässigen und termingerechten Arbeiten im Bereich der WDVS führen wir für unsere privaten und gewerblichen Kunden im Großraum Bremen übrigens gerne auch die fachkundige Kellerdeckendämmung und Tiefgaragendämmung aus. Sprechen Sie uns einfach an.

Dämmstoffstärken Wärmedämmverbundsysteme

"Dämmstoffstärken WDVS", ein paar kritische Gedanken von Alfred Jauernig, Assistent der GeschäftsführungDie nachfolgenden Zeilen befassen sich mit der "richtigen" Dämmstoffstärke bei der nachträglichen Dämmung von Altbauten. Dies ist nicht übertragbar auf die Errichtung neuer Gebäude, einer kompletten Modernisierung bzw. Sanierung!

Wenn ein älteres Bauwerk, wie ein Einfamilien- oder Reihenhaus, mit einem Wärmedämm-Verbundsystem versehen werden soll, stellt sich für den Bauherrn häufig die Frage: "Wie dick muss der Dämmstoff eigentlich sein, der angebracht wird?"

Nun ist es aber in Deutschland nicht so, dass jeder selbst entscheiden kann, welchen Dämmstoff er klebt.

Die Energieeinsparverordnung schreibt vor, dass nach einer nachträglichen Außenwanddämmung ein bestimmter Wert ("U-Wert", angegeben im Watt pro m²·K) nicht überschritten werden darf. Und bei Zuwiderhandlung drohen dem Bauherren eventuell sogar Bußgelder und zivilrechtliche Forderungen.

Diese geforderten Dämmwerte werden typischerweise mit Dämmstoffstärken von 160 mm erreicht. Jedenfalls bei den üblicherweise eingesetzten Dämmstoffen der Wärmeleitgruppe 035. Bei besserem oder schlechteren Dämmstoff der Wärmeleitgruppe 032 oder 040 dürfen es dann auch mal 2 cm weniger oder mehr sein.

Aber ist diese dicke Dämmung wirklich in jedem Fall sinnvoll?

Fachleute rechnen es einem vor:

Typischer Altbau der 60er-Jahre mit einem U-Wert von 1,4 W/m²·K

Dämmung WLG 040 Dämmstoffstärke 80 mm:

theoretische mögliche Energieeinsparung rund 10 Liter Heizöl pro m² pro Jahr. Theoretisch. Ich persönlich weiß nicht, ob man tatsächlich diese 10 Liter Ersparnis erreicht. Kommt natürlich auch auf das persönliche Heiz- und Lüftungsverhalten an. Oder auf das Wetter. Diese Modellrechnungen legen wohl ein "Standardklima" zugrunde. Darauf kommt es aber auch nicht an. Wichtig ist mir dabei etwas anderes.

Wenn nämlich vergleichsweise das gleiche Rechenmodell mit einer doppelt so starken Dämmung gerechnet wird, also mit 160 mm Dämmstoffstärke, könnte man ja meinen, dann spart man auch das doppelte?
Nein. Bei einer Verdoppelung der Dämmstoffstärke spart man nicht weitere 10 Liter pro m², sondern nicht einmal 2 Liter pro m². Sagen die Fachleute. Wer es nicht glaubt, sollte seine Suchmaschine im Internet bemühen. Es gibt zahlreiche Beispielrechnungen dazu.

Nun ist die Ersparnis bei Montage eines dünneren Dämmstoffs zwar vorhanden, aber nicht so hoch wie man eigentlich glaubt. Denn hier geht es nur um den Dämmstoff. Den Untergrund vorbereiten, die Armierung, Oberputz usw., diese Kosten bleiben gleich. Ob nun dickerer oder dünnerer Dämmstoff geklebt wird. Die Ersparnis beim Dämmstoff und den kürzeren Dübeln (zwischen 160 und 80 mm) wird ungefähr 10,00 Euro pro m² ausmachen.

Es geht hierbei aber um die eventuellen Folgekosten. Wenn der Dachüberstand nicht ausreicht, um dickeren Dämmstoff noch drunterzusetzen. Wenn die Zufahrt oder ein Durchgang sonst zu schmal wird oder der Balkon so klein, dass man ihn nicht mehr richtig nutzen kann. Oder wenn man weiterhin Fenster haben will, durch die auch Licht einfällt und keine dunklen "Schießscharten". In vielen Fällen würde dem Kunden die Dämmwirkung einer geringeren Dämmstoffstärke ausreichen. Aber man darf nicht, weil die Energieeinsparverordnung dagegen ist.

Aber: Darf man wirklich nicht? So ganz dogmatisch muss man das nicht sehen. Für den Eigentümer gibt es durchaus die Möglichkeit, sich an das zuständige Bauamt zu wenden und die "Befreiung von den Auflagen der EnEV aus wirtschaftlichen Gründen" zu beantragen. Die wird erfahrungsgemäß genehmigt. Weil eine dünnere Dämmung ja wesentlich besser ist als gar keine Dämmung. Auf den Bauämtern sitzen Fachleute, die wissen das.

Abschließend möchte ich an dieser Stelle noch sagen, dass ich mich damit nicht gegen vernünftige Dämmstoffstärken aussprechen will. Wenn die Möglichkeit besteht, der EnEV entsprechende Dämmstoffstärken zu montieren, dann sollten Sie das auch so machen. Es geht mir darum, wenn Sie ihre Immobilie eigentlich dämmen wollen und das Hindernis darin besteht, dass zu dicke Dämmungen vorgeschrieben sind, die einfach nicht passen. Hierzu sollten sie wissen, dass es auf Antrag möglich ist, die Dämmstoffstärke zu reduzieren. Eventuell, wie die Beispielrechnungen von Fachleuten aussagen, nur halb so dick dämmen aber trotzdem ungefähr 80 % des Einspareffekts erzielen!

Aber beachten Sie bitte: den entsprechenden Antrag kann nach unserem Wissenstand nur der Eigentümer der Immobilie stellen!

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